TL;DR
- Senior-Architects sind 2026 das knappste Gut der Software-Branche. Ein 12-Monats-Custom-Build mit drei Senioren blockiert das Team für ein Mandat und die Pipeline gleich mit.
- Der Pfad go-digital-Workshop → Custom-Build liefert die Architektur-Klarheit vor dem Build — gefördert, antragsfertig, mit fertigem Build-Briefing.
- Dreirollen-Struktur: 80 % der Build-Stunden offshore, 15 % Junior on-shore, 5 % Senior on-shore. Konzern-Lieferqualität, hohe Marge.
- Förder-Stacking ist sequenziell möglich (go-digital → DM-KI), die De-minimis-Schwelle ist die einzige echte Stolperfalle.
Warum die Kombination der bessere Aufstiegspfad ist
Wer einen langen Custom-Build mit drei Senioren besetzt, blockiert das Team für genau ein Mandat. Aus diesem Engpass schreibt sich die Mittelstands-Realität: schöne Konzepte, kein Build, vergrabene Förderbescheide.

Der go-digital-Workshop löst das. Das Coaching ist gefördert und produziert in sechs Monaten exakt jene Architektur-Klarheit, die ein Custom-Build-Senior sonst erst in vier Workshops freischürfen müsste — eine direkte Ersparnis von 6–8 Senior-Tagen pro Mandat.
Wie der Stack konkret aussieht
Phase 1 — go-digital-Workshop (Monat 1–6):
- Tag 1–2: Anwendungsfall-Mapping mit der Geschäftsführung. Welche Prozesse sind KI-relevant, welche Datenbasis ist da?
- Tag 3–6: Daten- und System-Audit. Wo liegen die Engpässe, was ist DSGVO-bedenklich?
- Tag 7–10: Architektur-Skizze und Tool-Auswahl. Welche Kombination aus eigenem Modell und SaaS passt?
- Tag 11–12: Pilot-Definition und Förderfahrplan für Phase 2. Hier entsteht das Custom-Build-Briefing, antragsfertig für DM-KI oder ZIM.
Phase 2 — Custom-Build (Monat 7–18):
- Senior-Architect on-shore (1 Tag/Woche) trägt Architektur und kritische Module.
- Junior-Konsulent on-shore hält die Brücke zum Kunden und moderiert Workshops.
- Build-Bench (3–6 Engineers) übernimmt die Routine-Implementierung — getaktet, mit Code-Review-Pflicht durch den Senior.
Diese Dreirollen-Struktur ist der Hebel: 80 % der Build-Stunden laufen offshore, 15 % als Junior on-shore, nur 5 % als Senior on-shore. Lieferqualität bleibt auf Konzern-Niveau.
Förder-Stacking — was wirklich kombinierbar ist
Die typische Frage: "Ich habe schon go-digital, kann ich noch DM-KI obendrauf?" Antwort: ja, sequenziell, nicht überlappend.

| Förderung | Phase | Quote | De-minimis-Wirkung |
|---|---|---|---|
| go-digital-Workshop | Monat 1–6 | 50 % | nein (eigenes Programm-Budget) |
| DM-KI | Monat 7–18 | 50 % | ja (gegen 3-Jahres-Schwelle) |
| FZulG | parallel | 35 % auf F&E-Lohn | nein (Steuerrecht) |
Die De-minimis-Schwelle ist die einzige echte Stolperfalle. go-digital läuft nicht unter De-minimis (eigene Rechtsgrundlage), DM-KI in der Regel schon. Wer zusätzlich ZIM nutzt, tauscht den De-minimis-Slot gegen die Allgemeine Gruppenfreistellungs-Verordnung (AGVO). Das prüfen wir je Mandat.
Was der Pfad gegenüber dem direkten Build spart
Wer ohne go-digital in den Build geht, verbrennt 6–8 Senior-Tage in Workshops, die im Coaching längst erledigt waren — Vorbereitungsarbeit, die der Mittelständler zum vollen Senior-Honorar und ohne Förderhebel am Build-Anfang zahlt.
Mit dem Workshop-Vorlauf zahlt der Mittelständler diese Vorbereitung zu 50 % statt 100 %, der Senior startet den Build direkt mit fertiger Architektur, und die Build-Bench wird sofort produktiv. go-digital ist damit die effektivste Vorbereitungsphase, die der Mittelständler heute kaufen kann.
So gehen Sie als Geschäftsführer vor
- Erstgespräch. Wir prüfen: Ist Ihr Vorhaben go-digital-tauglich? Welcher Anwendungsfall eignet sich später für DM-KI oder ZIM?
- go-digital-Antrag stellen. Etwa 4–6 Wochen bis zum Bescheid, danach sechs Monate Coaching mit Senior-Architect on-shore.
- Custom-Build-Antrag in Coaching-Monat 5. Bewilligung typisch in 8–12 Wochen, Build-Start in Monat 7 — immer Antrag vor Vorhabensbeginn.
Fazit
Der Senior-Architect-Engpass ist 2026 das echte Hindernis für die KI-Transformation im Mittelstand. Der go-digital-Workshop als Build-Vorlauf löst genau dieses Problem: zur Hälfte gefördert, zwölf Coaching-Tage, fertige Architektur, antragsreifes Briefing. Der Mittelständler spart Senior-Honorar im Vorlauf, der Senior gewinnt 6–8 Tage Bandbreite für andere Mandate.
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