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Was kostet KI-Beratung?

Die Kosten einer KI-Beratung hängen vom Vorhaben ab — und das ist keine Ausrede: Es ist der Grund, warum wir keine Pauschal-Preise auf die Website schreiben, die ohnehin nie stimmen. Hier steht, was den Preis treibt, welche Kostenmodelle es gibt und wie sich die Kosten seriös schätzen lassen.

Festpreis pro Phase, kein Stundensatz.

Wir arbeiten nicht mit Stundensätzen — die belohnen Langsamkeit und machen Ihr Budget unplanbar. Stattdessen: ein Festpreis pro Phase. Sie wissen vorher, was eine Phase kostet und was sie liefert, und entscheiden nach jeder Phase neu, ob die nächste startet. Kein Open-End-Budget, kein Cost-Overrun auf Ihre Rechnung.

Der Einstieg ist bewusst klein: ein Readiness Audit mit festem Umfang. So sehen Sie Wirkung und Vertrauen, bevor Sie sich auf Architektur und Build festlegen — und der konkrete Rahmen für die nächsten Schritte wird im Gespräch greifbar, nicht im Blindflug.

Was den Preis wirklich treibt.

  • Scope. Ein klar umrissener Use-Case oder mehrere parallel? Je enger das Ziel, desto planbarer der Preis.

  • Datenlage. Ist ein sauberer Datenstamm da — oder muss die Daten-Disziplin erst aufgebaut werden? Das ist oft der größte Hebel.

  • Integrationstiefe. Eine Insellösung ist billiger als eine, die in Ihre Bestands-IT eingebaut und vom Team weiterbetrieben wird — aber sie spart auch weniger.

  • Regulatorik. MedTech, Finanz oder kritische Infrastruktur bringen zusätzliche Pflichten (z. B. EU AI Act) — und damit Aufwand für Doku und Konformität.

Vier Kostenmodelle — und warum wir eines gewählt haben.

Wer KI-Beratung einkauft, trifft im Markt auf vier Abrechnungslogiken. Jede hat einen ehrlichen Vor- und Nachteil — der Unterschied entscheidet, wer das Risiko trägt.

  • Stundensatz. Flexibel, aber unplanbar. Das Budget läuft offen, und Langsamkeit wird belohnt statt bestraft. Das Kostenrisiko liegt vollständig bei Ihnen.

  • Retainer. Ein fixer Monatsbetrag für laufende Verfügbarkeit. Gut für Dauerbetreuung, aber Sie zahlen auch in Wochen ohne Fortschritt — und ein Ausstieg ist selten sauber.

  • Body-Leasing. Externe Entwickler zum Tagessatz in Ihr Team. Skaliert Kapazität, aber niemand ist für das Ergebnis verantwortlich — nur für die abgerechneten Tage.

  • Festpreis pro Phase. Sie kaufen ein abgegrenztes Ergebnis zum vorab bekannten Preis und entscheiden nach jeder Phase neu. Das Kostenrisiko liegt beim Dienstleister — unser Modell.

Was Förderung von den Kosten abzieht.

Die Netto-Kosten eines KI-Vorhabens sind oft niedriger als der Angebotspreis — weil ein Teil förderfähig ist. Zwei Pfade sind für den Mittelstand besonders belastbar:

Die Forschungszulage (FZulG) erstattet 25 % der förderfähigen F&E-Personalkosten, für kleine und mittlere Unternehmen 35 %; bei Auftragsforschung zählen 70 % der Rechnungssumme als Bemessungsgrundlage. Sie ist als Steuergutschrift gestaltet, gilt unabhängig vom Gewinn und lässt sich bis zu vier Jahre rückwirkend geltend machen — der planbarste Hebel, weil kein Antragstopf leerläuft.

Das ZIM-Programm fördert echte Innovationsprojekte mit 25–60 % je nach Projektform. Wichtig gerade jetzt: Seit dem 7. Juli 2026 gilt ein befristeter Antragsstopp, eine Wiederaufnahme ist für Anfang 2027 geplant — den ZIM-Pfad planen wir also mit Blick auf dieses Fenster. Den entwicklungsintensiven Teil eines Vorhabens setzen wir bewusst förderfähig auf; die konkrete Eignung prüfen wir gemeinsam.

Fördersätze und -bedingungen nach den jeweils gültigen Programmrichtlinien; Stand Juli 2026. Keine Förderzusage ohne individuelle Prüfung.

Der teuerste Weg ist der gescheiterte Pilot.

Wenn die Frage lautet „Was kostet KI-Beratung?“, lohnt die Gegenfrage: Was kostet es, es falsch zu machen? Der teuerste Posten in der KI ist selten das Honorar — es ist der Pilot, der nach der Demo in der Schublade landet: bezahlte Entwicklungszeit, gebundene interne Kapazität, verlorenes Momentum im Team und ein Vorhaben, das niemand mehr anfassen will.

Deshalb ist der günstigste Weg fast immer der, der von Anfang an auf den Produktivbetrieb zielt — mit klarem Scope, sauberer Datenbasis und Übergabe an Ihr Team. Ein etwas höherer Einstieg, der hält, schlägt einen billigen Piloten, der nichts hinterlässt. Wir bauen für den zweiten Fall nicht.

Häufige Fragen zum Preis.

Warum steht hier keine konkrete Zahl?

Weil eine seriöse Zahl Scope, Datenlage und Integrationstiefe voraussetzt — und die sind je Vorhaben verschieden. Eine Pauschale auf der Website wäre entweder zu hoch (und schreckt ab) oder zu niedrig (und stimmt nie). Den belastbaren Rahmen nennen wir im Erstgespräch, sobald wir Ihren Fall kennen.

Warum kein Stundensatz?

Stundensätze belohnen Langsamkeit und machen Budgets unplanbar. Wir arbeiten mit einem Festpreis pro Phase: Sie wissen vorher, was eine Phase kostet und liefert, und entscheiden nach jeder Phase neu, ob die nächste startet. Kein Open-End-Budget, kein Cost-Overrun auf Ihre Rechnung.

Was treibt den Preis?

Vier Dinge: der Scope (ein Use-Case oder mehrere), die Datenlage (ist ein sauberer Datenstamm da oder muss er erst aufgebaut werden), die Integrationstiefe (Insel oder eingebaut in Ihre Bestands-IT) und der regulatorische Kontext (z. B. MedTech, Finanz). Ein klar umrissenes Vorhaben mit guter Datenlage ist günstiger als ein offenes mit Altlasten.

Gibt es Förderung?

Oft ja. Für viele KI-Vorhaben im Mittelstand sind Förderpfade anteilig nutzbar — besonders die Forschungszulage (FZulG), die Sie als Unternehmen direkt steuerlich geltend machen, und ZIM. Den Entwicklungsanteil setzen wir förderfähig auf; die konkrete Eignung klären wir mit Ihnen.

Wann weiß ich die konkrete Zahl?

Nach dem 30-minütigen Erstgespräch, in dem wir Scope und Ziel klären. Der Einstieg ist bewusst klein gehalten (ein Readiness Audit mit festem Umfang), damit Sie Wirkung sehen, bevor Sie sich auf den Build festlegen.

Was kostet der laufende Betrieb — nicht nur der Bau?

Ein KI-System hat zwei Kostenblöcke: den einmaligen Bau und den laufenden Betrieb. Der Betrieb umfasst Modell-Inferenz (API- oder GPU-Kosten pro Nutzung), Monitoring und Qualitätssicherung, Datenpflege und gelegentliche Nachjustierung, wenn sich Anbieter-Modelle oder Ihre Daten ändern. Wir beziffern beide Blöcke getrennt, damit Sie die Gesamtkosten über die Zeit sehen — nicht nur den Anschaffungspreis. Oft ist der Betrieb planbar niedrig; teuer wird nur, was niemand beobachtet.

Lohnt sich eine Boutique gegenüber einer großen Beratung?

Es kommt auf das Ziel an — und wir sagen ehrlich, wann nicht. Große Häuser sind stark bei konzernweiten Transformationen mit vielen Stakeholdern. Für ein umrissenes, produktionsreifes KI-System im Mittelstand zahlen Sie dort oft einen Overhead für Pyramidenstruktur und Präsentationsschichten mit, der nichts baut. Eine Boutique liefert dieselbe Senior-Kompetenz ohne diesen Aufschlag — dafür nehmen wir bewusst wenige Mandate an. Brauchen Sie das breite Netzwerk eines Großen, sagen wir das.

Wie setzen sich die Preise einer KI-Beratung zusammen?

Die Preise einer KI-Beratung setzen sich aus dem Aufwand pro Phase zusammen — nicht aus einem Stundensatz. Jede Phase (Audit, Strategie, Build, Betrieb) hat einen festen Preis, der sich aus Scope, Datenlage, Integrationstiefe und Regulatorik ergibt. Sie zahlen für ein abgegrenztes Ergebnis, kennen den Preis vorher und entscheiden nach jeder Phase neu. Was einen Teil der Kosten wieder abzieht, ist die Förderung — dazu oben mehr.

Ist ein Festpreis nicht ein Risiko für euch?

Nur, wenn der Scope unklar ist — deshalb investieren wir vorne in saubere Abgrenzung. Ein Festpreis pro Phase zwingt uns zur Disziplin: Wir müssen vorher verstehen, was gebaut wird, statt das Budget offen laufen zu lassen. Das Risiko verlagert sich von Ihnen zu uns — und genau so soll es sein. Sie kaufen ein Ergebnis, keine Stunden.

Das größere Bild steht in unserer KI-Beratung für den Mittelstand. Den konkreten Rahmen klären wir im Erstgespräch.