Weiterbildung · § 82 SGB III

KI-Weiterbildung für Ihr Team, bis zu 100 % gefördert.

Sechs Wochen, drei Programme, echte Praxis: Ihre Mitarbeitenden lernen, KI im eigenen Arbeitsalltag sicher einzusetzen. Die Agentur für Arbeit übernimmt je nach Größe Ihres Betriebs bis zu 100 % der Kurskosten und bis zu 75 % des Lohns.

Frau legt farbige Papierkarten in einer Reihe auf einen Holztisch

Ihre Förderung

unter 50 Beschäftigte
Kurskostenübernimmt die Agentur100 %
Lohn im Kursals Zuschuss an Sie75 %
6 Wochen · 168 UElive online und in Stuttgart

Förderung

Wie viel die Agentur übernimmt, hängt von der Größe Ihres Betriebs ab.

unter 50 Beschäftigte100 %
Kurskosten100 %
Lohn während des Kurses75 %
50 bis 499 Beschäftigte50 %
Kurskosten*50 %
Lohn während des Kurses50 %
500 und mehr Beschäftigte25 %
Kurskosten25 %
Lohn während des Kurses25 %

* Bei 50 bis 499 Beschäftigten bis zu 100 % der Kurskosten für Personen ab 45 Jahren und für schwerbehinderte Menschen. Sätze nach Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit (Stand August 2025). Die Förderung ist eine Ermessensleistung der Agentur.

Förderrechner

Rechnen Sie Ihre Förderung in einer Minute aus.

Gerechnet mit 126 Unterrichtsstunden je Person, Gehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze und 20 % pauschalem Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung. Eine unverbindliche Einschätzung: Über Höhe und Bewilligung entscheidet die Agentur für Arbeit.

Voraussichtliche Förderung –
Kurskosten–
Zuschuss zu den Kurskosten–
Zuschuss zum Lohn–
Ihr Anteil an den Kurskosten–

Programme

Drei Programme, je sechs Wochen.

Live-Impulse mit der Lehrkraft, begleitetes Lernen mit Video-Trainings und KI-Übungsplatz, dazu ein persönlicher Sparringpartner, der jede Person durch jedes Modul bringt. Kurskosten ab 3.216 € je Person.

Frau mit Lupe vor großen Kupferstichen von Uhrwerk-Automaten

KI-Starter

6 Wochen
168 Unterrichtseinheiten40 live, 128 begleitet
11 Modulemit Praxisprojekt und Prüfung
3.222,24 € je Personbis zu 100 % gefördert

01 · KI-Starter

KI-Assistenz und Automatisierung im Beruf

KI-Assistenten im Berufsalltag sicher, wirksam und datenschutzkonform einsetzen: Texte, Recherche, Meetings, Tabellen und erste automatisierte Abläufe, mit geprüften Ergebnissen und einem eigenen KI-Arbeitsplaybook.

  • Mitarbeitende arbeiten sicher mit KI-Assistenten und prüfen die Ergebnisse selbst.
  • Team teilt geprüfte Prompt-Vorlagen und ein gemeinsames KI-Playbook.
  • Betrieb erledigt Korrespondenz, Protokolle und Tabellen schneller und datenschutzkonform.

Für wen: Beschäftigte aus Büro, Verwaltung, Vertrieb und Dienstleistung; keine Programmierkenntnisse nötig

Praxisprojekt: Die Teilnehmenden wählen eine wiederkehrende Aufgabe aus Büro oder Verwaltung, etwa Posteingangsbearbeitung, Protokollerstellung oder Monatsauswertung, und setzen sie als dokumentierten KI-gestützten Arbeitsablauf mit Prompt-Vorlagen, Prüfliste und Datenschutzbewertung um.

Alle 11 Module ansehen
  1. 01KI-Grundkompetenz: verstehen, was KI kann12 UE · Woche 1
  2. 02Prompting und KI-Assistenten im Büroalltag24 UE · Woche 1–2
  3. 03Recherche und Quellenprüfung mit KI16 UE · Woche 2
  4. 04Texte, Protokolle, Korrespondenz und Übersetzung16 UE · Woche 2–3
  5. 05Mails, Meetings und Dokumentation16 UE · Woche 3
  6. 06Tabellen und Formeln per Sprache16 UE · Woche 4
  7. 07Prozesse erkennen und modellieren12 UE · Woche 4
  8. 08Automatisieren mit Python und KI-Assistenz12 UE · Woche 5
  9. 09Recht, Datenschutz und Sicherheit beim KI-Einsatz12 UE · Woche 5
  10. 10Persönliches KI-Playbook16 UE · Woche 5–6
  11. 11Praxisprojekt und Abschlussprüfung16 UE · Woche 6
Mann ordnet blaue Papierflächen auf dem Boden zu einem verzweigten Ablauf

KI-Pro

6 Wochen
168 Unterrichtseinheiten40 live, 128 begleitet
11 Modulemit Praxisprojekt und Prüfung
3.215,52 € je Personbis zu 100 % gefördert

02 · KI-Pro

Prozessautomatisierung und KI-Agenten im Unternehmen

Geschäftsprozesse mit No-Code-Werkzeugen und KI-Bausteinen automatisieren, KI-Agenten und Wissens-Chatbots aufbauen, absichern und zuverlässig betreiben.

  • Mitarbeitende bauen Automationen und KI-Agenten selbst, ohne zu programmieren.
  • Team gibt wiederkehrende Abläufe an dokumentierte Automationen ab.
  • Betrieb betreibt eigene Wissens-Chatbots und Abläufe, abgesichert und gepflegt.

Für wen: Fachkräfte aus Büro, Vertrieb, Verwaltung und IT-nahen Berufen; keine Programmierkenntnisse nötig

Praxisprojekt: Die Teilnehmenden bauen eine durchgängige Inbound-Lead-Pipeline: Eine Anfrage per Formular oder E-Mail wird automatisch erfasst, per KI-Schritt klassifiziert und in strukturierte Felder überführt, im CRM oder in einer Tabelle abgelegt und mit einem Antwortentwurf zur menschlichen Freigabe vorgelegt.

Alle 11 Module ansehen
  1. 01Prozesse erkennen und modellieren12 UE · Woche 1
  2. 02Auslöser und Aktionen: n8n, Make, Zapier20 UE · Woche 1–2
  3. 03KI als Prozessschritt16 UE · Woche 2
  4. 04Code-Schritte und API-Anbindung (JavaScript, Python)16 UE · Woche 2–3
  5. 05Vom Chatbot zum Agenten12 UE · Woche 3
  6. 06KI-Agenten mit Werkzeugen (MCP)16 UE · Woche 3–4
  7. 07Wissensbasis und RAG24 UE · Woche 4–5
  8. 08Bewertung, Halluzination und Qualitätssicherung12 UE · Woche 5
  9. 09Fehlerbehandlung, Freigaben, Monitoring12 UE · Woche 5
  10. 10Datenschutz, lokale und offene Modelle12 UE · Woche 6
  11. 11Praxisprojekt: Inbound-Lead-Pipeline und Abschlussprüfung16 UE · Woche 6
Älterer Mann führt einen Messing-Storchschnabel am Zeichentisch

KI-Builder

6 Wochen
168 Unterrichtseinheiten40 live, 128 begleitet
9 Modulemit Praxisprojekt und Prüfung
3.245,76 € je Personbis zu 100 % gefördert

03 · KI-Builder

Softwareentwicklung mit KI-Agenten

Software mit KI-Agenten wie Claude Code professionell entwickeln: Versionierung, Oberfläche, Schnittstellen und Datenbank, Sicherheit, Tests und Veröffentlichung in der Cloud, bis zur eigenen Anwendung im Live-Betrieb.

  • Mitarbeitende entwickeln Software mit KI-Agenten, mit Tests und Versionierung.
  • Team kommt schneller von der Idee zur laufenden Anwendung.
  • Betrieb bringt eigene Anwendungen sicher und nachvollziehbar in den Live-Betrieb.

Für wen: IT-Fachkräfte und Quereinsteiger/innen mit Grundkenntnissen in Programmierung

Praxisprojekt: Die Teilnehmenden entwickeln mit Claude Code eine Full-Stack-Webanwendung mit eigener Supabase-Datenbank, versionieren sie auf GitHub mit Branches und Pull Requests und veröffentlichen sie unter einer öffentlichen Adresse auf Cloudflare Pages.

Alle 9 Module ansehen
  1. 01Mit Claude Code arbeiten20 UE · Woche 1
  2. 02GitHub: versionieren, verzweigen, zusammenführen20 UE · Woche 1–2
  3. 03Vom Entwurf zum Code (React, Tailwind)20 UE · Woche 2–3
  4. 04REST- und Serverless-APIs20 UE · Woche 3
  5. 05Datenbank und Anmeldung16 UE · Woche 3–4
  6. 06OWASP-Grundlagen: XSS, IDOR, Injection20 UE · Woche 4–5
  7. 07Testen von Schnittstellen12 UE · Woche 5
  8. 08Cloud-Grundlagen und Veröffentlichung20 UE · Woche 5–6
  9. 09Abschlussprojekt: von null bis live20 UE · Woche 6

Ablauf

In vier Schritten zur geförderten Weiterbildung.

  1. Schritt 1

    Gespräch

    Wir klären, wer teilnimmt, welches Programm passt und wann es losgeht.

  2. Schritt 2

    Antrag

    Wir bereiten die Unterlagen für den Arbeitgeber-Service Ihrer Agentur für Arbeit vor. Sie stellen den Antrag vor Kursbeginn.

  3. Schritt 3

    Weiterbildung

    Sechs Wochen live online und in Präsenz in Stuttgart, mit Video-Trainings, KI-Übungsplatz und persönlichem Sparringpartner.

  4. Schritt 4

    Abschluss

    Praxisprojekt, Prüfung, Zeugnis und Zertifikat mit Prüfcode. Alle Nachweise für die Agentur kommen von uns.

Voraussetzungen

Was für die Förderung erfüllt sein muss.

  • Die Mitarbeitenden sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
  • Der Berufsabschluss liegt in der Regel mindestens zwei Jahre zurück.
  • In den letzten zwei Jahren keine Weiterbildung, die nach § 82 SGB III gefördert wurde.
  • Die Weiterbildung geht über eine kurze Einarbeitung am eigenen Arbeitsplatz hinaus und ist keine Pflichtschulung.
  • Bildungsträger und Weiterbildung sind nach AZAV zugelassen, die Weiterbildung umfasst mindestens 121 Unterrichtseinheiten.
  • Der Antrag wird vor Beginn der Weiterbildung bei der Agentur für Arbeit gestellt.

Stand der Zulassung

Die Zulassung der K-Labs GmbH als Bildungsträger und der drei Programme nach AZAV ist bei einer fachkundigen Stelle beauftragt. Gefördert werden kann, sobald beides vorliegt. Fordern Sie Ihr Förder-Angebot schon jetzt an, dann melden wir uns, sobald es losgeht.

Fragen

Häufige Fragen

Wer bezahlt die Weiterbildung?

Die Agentur für Arbeit übernimmt je nach Größe Ihres Betriebs 25 bis 100 % der Kurskosten. Den Rest tragen Sie. Dazu kommt ein Zuschuss zum Lohn für die Zeit, in der Ihre Mitarbeitenden in der Weiterbildung sind.

Müssen die Mitarbeitenden freigestellt werden?

Ja. Die Programme laufen sechs Wochen in Vollzeit, montags bis freitags. Für die ausfallende Arbeitszeit zahlt die Agentur den Lohnzuschuss.

Wer stellt den Antrag?

Sie als Arbeitgeber, beim Arbeitgeber-Service Ihrer Agentur für Arbeit und vor Beginn der Weiterbildung. Wir bereiten alle Unterlagen vor und begleiten Sie bis zum Bescheid.

Ab wann geht es los?

Sobald unsere Zulassung als Bildungsträger und die Zulassung der drei Programme nach AZAV vorliegen. Beides ist bei einer fachkundigen Stelle beauftragt. Starttermine stimmen wir dann mit Ihnen ab.

Wo und wie wird gelernt?

Live im virtuellen Klassenzimmer und in Präsenz in Stuttgart, dazu auf unserer Lernplattform azena.ai Campus mit Video-Trainings, einem KI-Übungsplatz mit echten Sprachmodellen und einem persönlichen Sparringpartner, der jede Person durch jedes Modul begleitet.

Was bekommen die Teilnehmenden am Ende?

Ein Zeugnis über den vermittelten Lehrstoff, eine Teilnahmebescheinigung mit Inhalt, Umfang und Ziel sowie ein Zertifikat der K-Labs GmbH mit Prüfcode, das jeder online prüfen kann.

Förder-Angebot

Ihr Förder-Angebot, kostenlos und unverbindlich.

Nennen Sie uns die Zahl Ihrer Beschäftigten und wer teilnehmen soll. Wir rechnen Ihre Förderung genau aus und schicken Ihnen das Angebot mit allen Unterlagen für den Antrag.